Králodvorské železárny a.s.

Die Gesellschaft
Geschichte
Produkte
Arbeitsangebote
Eigentumsverkauf
Archiv
Kontakt
Karte
Schreiben Sie uns
Töchtergesellschaften

Èesky
English
Deutsch
Geschichte der Firma

1346
Die Kralodvorske zelezarny gehören unter die ältesten Hüttenwerke in böhmischen Ländern. Sie knüpfen an die hundertjährige Eisenwerktradition im Region Brdy, wo es immer genung Holz und Wasser gab, und wo stets ein Vorteil herrschte, der bis heute wichtig ist - die Plazierung im Zentrum Böhmens, unweit von Prag, heute an der Autobahn D5, früher an der alten Passau-Straße, die Prag, Pilsen und Bayern verband. Am Ort der heutigen Firma wirkten Erzer und Eisener bereits im 13. Jahrhundert. Die für die damalige Zeit große Hüttenwerke wurden hier im Jahre 1346 vom böhmischen König und Kaiser des römischen Reiches Karl IV. gegründet, nach ihm wurde die Hütte als ,,Karlova" genannt. Etwas später entstand die ,,Popowitzer Hütte".

1595
Wie die Zeit lief, die Hütten wechselten oft ihre Inhaber oder Mieter, bis das Jahr 1586 kam und das Eigentum vom bekannten Adelsgeschlecht der Lobkowitz gekauft wurde. Dadurch kam unternehmerischer Geist in die Eisenproduktion in Kraluv Dvur. Im Jahre 1595 wurde ein bedeutender französischer Unternehmer und Fachmann nach Kraluv Dvur bestellt, der Ritter Kaspar von Sarth, der in den Hütten Waffenproduktion eingeführt und den überhaupt ersten Hochofen Böhmens errichtet hat.

1860
Ende des 16. Jahrhunderts überging die Karlshütte unter die Verwaltung der Königlichen Kammerherrschaft. Die entscheidende Etappe ihrer Entwicklung begann im Jahre 1860, als Inhaber der Kammerhüttenwerke die Fürstenbergs geworden sind. Im Laufe von zwanzig Jahren wurde auch der letzte Holzkohlenofen abgerissen, Erz wurde mit Koks geschmelzt, es begannen umfangreiche Umbauten - neue, moderne Öfen, eine Giesserei mit Rohrentiefguß, Modellbau, Schlosserwerkstätte mit Drehbänken, Schmiede und Dampfmaschine, eine Seilbahn zur Beförderung des Kalksteins aus dem nahen Bruch, usw.

1880
Im Jahre 1880 wurde die Hütte der Wiener Credit Bank verkauft. Die Bank gründete zweck Leitung aller Hütten- und Bergbauwerke die Tschechische Montangesellschaft. Seit der Zeit hat sich der Name Kralodvorske zelezarny eingebürgert. Die technische Entwicklung wurde fortgesetzt, der Betrieb wurde elektrifiziert, es wurde der fünfzehn Tonnen schwere Siemens-Martin-Öfen, das Thomas-Stahlwerk, zwei weitere Hochöfen, aber auch betriebseigenes Hotel und Krankenhaus aufgebaut. Während der letzten dreißig Jahre des 19. Jahrhunderts gehörten die Kralodvorske zelezarny zu den modernsten Unternehmen Österreich-Ungarns. Sie wurden zum Treffpunkt bedeutendsten Fachleute, es wurde hier eine Reihe von technischen Erfindungen erprobt.

1909
Auch der Anfang des 20. Jahrhunderts fand Kralodvorske zelezarny im weiteren Aufschwung. Im Jahre 1905 wurde das Walzwerk für Dünnblech beendet und es startete die Produktion der Transformatoren- sowie Dynamobleche, es wurde das heutige Direktoriatshaus, Wasserleitung, weitere Angestelltenwohnungen, usw. gebaut. Der Verkauf von Güssen einschl. Künstlerwerkstatt wurde erweitert. Als bedeutender Meilenstein gilt das Jahr 1909, als die Tschechische Montangesellschaft untergangen und neuer Inhaber des Kralodvorske zelezarny die Prager Eisenwerkgesellschaft geworden ist.

1938
Vor allem schuld dem I.Weltkrieg war die weitere Entfaltung für eine Reihe von Jahren gebremst. Die Entwicklung ging erst zwischen den beiden Weltkriegen weiter. Erwähnenswert ist vor allem die Einführung der kaltgewalzten Bandstahlproduktion im Jahre 1938.

1953
1963
1968
1969
1985
Nach dem II.Weltkrieg sind die Prager Eisenwerkgesellschaft und alle ihre Unternehmen untergangen. Samt Kralodvorske zelezarny sind sie verstaatlicht worden. In die organisatorische Struktur wurde der Betrieb in Velky Senov mit der Produktion des galvanisch metallbeschichteten Bandstahls eingegliedert. Im Jahre 1953 wurde die Giesserei der geschleudert gegossenen Rohre, im Jahre 1963 die Produktion in der neuen Formteilgiesserei, im Jahre 1985 das neue Walzwerk des niedrigkohlenstoffhaltigen kaltgewalzten Bandstahls in Betrieb genommen. Das traditionelle Produktionsprogramm - Roheisen und warmgewalzte Bleche - wurde in den 80er Jahren gestoppt, nacheinander wurde auch das Rohrenprogramm begrenzt und im Jahre 1994 definitiv gestoppt. Erwähnenswert ist auch das Nichtproduktionsprogramm des Kralodvorske zelezarny auf dem Gebiet von Kraluv Dvur (Wohnungsbau, Sportstadion, Halle, Tennisplätze, Bad, Erholungszentren usw.)

1989
1994
Die neueste Geschichte des Kralodvorske zelezarny wurde in den Jahren 1989 bos 1994 geschireben, wo die nacheinander Veränderung des staatlichen Unternehmens zur Aktiengesellschaft statfand. Es wurde auch der Prozeß der inneren Transformation in eine Gruppe von Gesellschaften: Kralodvorske zelezarny Valcovna za studena s.r.o., Kralodvorske zelezarny Slevarna s.r.o., Kralodvorske zelezarny ENERGO s.r.o., Kralodvorske zelezarny MECHANIKA s.r.o., CONTIPROFILE s.r.o., Zelezarny Velky Senov s.r.o. durchgeführt. Bis heute kamen noch die Kralodvorske zelezarny Sluzby (Dienstleistungen) s.r.o., SEFO s.r.o. und Kerval s.r.o. hinzu.